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Gestern war die 9. Bonner Ideenbörse. Voller neuer Ideen und Inspirationen aus einem Gespräch mit Marit Alke bin ich ohne Erwartungen in die Schlossstraße 49 gefahren. Ich muss gestehen – ein wenig aufgeregt war ich schon, aber über eine “Siegerehrung” oder ähnliches hatte ich mir wirklich keine Gedanken gemacht!

So stand ich also um 18.30 da und baute meinen Tisch auf. Mir fiel gleich auf “Blumen hätte ich ja auch mal mitbringen können” und “Wo ist eigentlich das Namensschild” oder “Ach stimmt – die Geschenkverpackung wäre auch gut gewesen”. Glücklicherweise habe ich gelernt: die Dinge sind gut, so wie sie sind. Also habe ich die Gedanken beiseitegeschoben und mich voll dem hingegeben, was da war. Und das waren einerseits tolle andere Kreative, wie zum Beispiel die Bonner Femmes, bei denen ich am 2.12. einen Vortrag halte, oder Ursula Katthöfer von “Textwiese“. Dann waren da noch die Veranstalter Herr Pieck von der IHK, der mich dazu motiviert hatte, an der Ideenbörse teilzunehmen und Ralf Karabasz vom Podium49. Und peux a peux trudelten die neugierigen Gäste ein. Ich war überrascht, einige bekannte Gesichter wieder zu sehen und schnell in spannende Gesprächen verwickelt. So konnte ich gar nicht weiter darüber nachdenken, was denn jetzt eigentlich genau passiert. Um 19.20 klingelte die große Glocke und los ging die Börse.

Die Gäste durften sich an insgesamt 6 Tische verteilen. Jeder “Kreative” hatte 10 Minuten Zeit, die Gäste von dem Angebot zu überzeugen – ganz ohne große Hilfsmittel. Bewertet wurden “Kreativität”, “Vermarktbarkeit” und “Persönlicher Nutzen”. Nach 10 Minuten ertönte die Glocke erneut und weiter ging es im Uhrzeiger zum nächsten Tisch. Bei der 3. Runde war ich schon sichtlich verwirrt – hatte ich das jetzt schon gesagt oder nicht?! Aber es hat unglaubliche Freude bereitet, das Kartenspiel vorzustellen, Fragen zu beantworten und zumindest in einen kurzen Austausch über die Erfahrungen zu gehen. Dann war auch schon Halbzeit. Es gab ganz wundervolles Essen vom Restaurant Matthieus gegenüber und leckeren Wein zur Stärkung. Und die brauchte ich auch! In den Pausen gingen die munteren Gespräche weiter und dann erwarteten uns noch 2 Runden. In der letzten Runde waren fast ausschließlich Männer am Tisch. Ich war leicht verwundert: “Nebenan wird ein Etuikleid präsentiert – das ist wohl doch eher etwas für meine Frau”, sagte ein Gast.

Erst als die letzte Runde vorbei war, kam ein erstes Mal der kleine Gedanke auf – wie ist das Spiel wohl angekommen?! Die Stimmzettel wurden ausgelost, während wir einer Erfindung des Troisdorfer Erfinderclubs lauschten. Und dann war es plötzlich soweit. Herr Pieck hatte gleich gesagt, dass es nur Sieger gibt. Insofern hatten wir eh schon alle “gewonnen”. Als dann jedoch klar war, das das Kartenspiel an diesem Abend fast alle überzeugt hatte, hüpfte mein Herz! An dieser Stelle auch ein dickes Dankeschön an Svenja, die mir an diesem Abend tatkräftig zur Seite gestanden und die tollen Bilder gemacht hat!

Warum schreibe ich diesen Artikel? Zum einen natürlich weil ich mächtig stolz und glücklich bin. Zum anderen aber auch um zu zeigen: Es lohnt sich, eigene Ideen umzusetzen und diese zu präsentieren. Anfang des Jahres hätte ich noch nicht mal davon geträumt, das Spiel in einem solchen Forum vorzustellen – und jetzt ist es schon Realität. Die Ideenbörse findet regelmäßig statt und ist wirklich eine tolle Plattform, um Feedback zu erhalten, mit Menschen ins Gespräch zu kommen und dient natürlich als PR. Vielleicht auch für deine Idee! Und als Siegerin darf ich das Spiel nächstes Jahr auf dem Bonner Ideenmarkt erneut vorstellen. Eins habe ich auf dem Weg zur Realisierung des Spieles gelernt: wenn du dich einmal entscheidet, dann öffnen sich Türen! Manche fallen gleich wieder zu, aber andere öffnen wieder Neue und so weiter. Wir haben in der heutigen Zeit so tolle Möglichkeiten, einfach mal etwas auszuprobieren. Der richtige Zeitpunkt kommt nie – also starte JETZT! Mit meinem neuen Angebot “Dein Ideenraum” unterstütze ich dich, deine ganz individuelle Idee zum Leben zu erwecken. Denn ich weiß – es bereichert Dein Leben ungemein!

Herzliche Grüße,
Katrin

P.S. Hier findest du weitere Fotos zu der Veranstaltung

P.P.S. Hier auch der Artikel im Generalanzeiger vom 23.10.13