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In den letzten Wochen und Monaten, sind mir immer wieder Menschen begegnet, die ihren Beruf als Pflicht und die aktuelle Situation als die einzig Mögliche ansehen.

  • „Ich spiele das Spiel einfach mit. Dann werde ich befördert und kann mich anschließend auf den Lorbeeren ausruhen.“
  • „Was soll ich machen. Die Firma strukturiert um, und ich nehme das neue Angebot an. Das sieht besser im Lebenslauf aus, als jetzt schon wieder zu kündigen.“
  • „Ich habe mir in diesem Unternehmen ein gutes Netzwerk aufgebaut. Das ist mir zu kostbar. Da halte ich die schlechte Stimmung lieber aus.“

Irgendwie lassen mich Sätze wie diese nicht los. Ich frage mich: wie kann es sein, dass es so viele Menschen gibt, die sich damit zufrieden geben? Wieso resignieren viele auch schon im jungen Alter, wo mehr als die Hälfte des Berufslebens noch vor ihnen steht?

Häufig ist es sicherlich die Angst. Angst, plötzlich ganz ohne Arbeit da zu stehen. Angst, dass der neue Job auch nicht besser wird. Angst vor den eigenen Talenten und Potentialen. Diese Angst resultiert häufig aus Glaubenssätzen, die tief in uns schlummern: „Der neue Job wird auch nicht besser“ „Wenn ich das Angebot nicht annehme, schmeißen die mich raus“ „Ich habe BWL studiert – damit kann ich ja nur in die Wirtschaft“. Aber auch die Meinung anderer kann diese Angst in uns wecken. „Was sollen mein Partner / meine Eltern / meine Freunde denn denken…“ „Dann bricht bestimmt der Kontakt zu mir lieb gewonnenen Kollegen ab“

Du siehst – Gründe, dem Thema aus dem Weg zu gehen, gibt es mehr als genug. Und wenn diese nicht reichen, lassen sich sicherlich noch weitere finden.

Das Gute ist: es gibt mindestens genauso viele Gründe, die dafür sprechen, sich intensiv mit der eigenen Berufsfindung zu beschäftigen. Denn: Du hast jederzeit die Möglichkeit, die Situation zu verändern! Und du bist die einzige Person, die die Verantwortung trägt, diese Möglichkeit beim Schopfe zu packen. Wer sollte diese sonst haben?

Nimm dir eine Minute Zeit und spüre genau rein: Wie fühlst du dich in deinem aktuellen Job? Bewerte das Gefühl nicht, sondern nimm einfach nur wahr. Sollte sich das wirklich unangenehm anfühlen, ist das ein Hinweis auf Veränderung.

Ich selbst habe mich auf die Suche nach dem Beruf gemacht, der mich erfüllt und zu mir passt. Und seitdem ist mein Leben authentischer, klarer, kraftvoller und ausgeglichener. Es vergeht kein Tag, an dem ich mich nicht voller Freude in die Aufgaben stürze. Auch, wenn es vielleicht Aufgaben sind, die mich nicht vom Hocker reißen (wie z.B. die Buchhaltung), so passt es doch alles in ein für mich stimmiges Gesamtkonzept. Und dafür bin ich so dankbar!

Wenn auch du künftig sagen möchtest: „Ich habe den Job, der zu mir passt und mich erfüllt“, bin ich für dich da. Kontaktiere mich und wir überlegen gemeinsam, wie der für dich beste, nächste Schritt aussieht. Du lebst nur einmal und das ist JETZT. Also mach es zu DEINEM Leben!

Alles Liebe,

Katrin Linzbach

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