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Vor einigen Wochen habe ich bereits einen ersten Artikel zu meinem Weltbild ver├Âffentlicht – und wie es mein Leben beeinflusst. Heute kommt wie versprochen Teil 2. Viel Freude beim Lesen und Kommentieren ­čÖé

“Es gibt mehr als wir mit unseren 5 Sinnen wahrnehmen k├Ânnen”

Ich habe mich viel mit dem Thema Wahrnehmung besch├Ąftigt und schon einige Artikel dar├╝ber geschrieben (Wie deine Wahrnehmung Tr├Ąume erf├╝llt und Wie deine Wahrnehmung dein Handeln beeinflusst).

Doch unsere 5 Sinne sind noch nicht alles. Ich glaube ganz fest daran, dass es noch mehr gibt, als wir mit unseren f├╝nf Sinnen wahrnehmen k├Ânnen. Wir k├Ânnen ├╝ber unsere Intuition, unseren “7. Sinn”, Zugang zu diesem Wissen erhalten. Und wir k├Ânnen dieses Wissen f├╝r unser Leben nutzen. Ich selbst habe meine Intuition in den letzten Jahren intensiv geschult und meine t├Ągliche Meditationspraxis unterst├╝tzt mich darin, die Botschaften “von oben” (oder wo auch immer sie her kommen) besser wahrzunehmen und ihnen zu vertrauen. Das Kartenspiel habe ich beispielsweise meiner Intuition zu verdanken. Wenn ich gefragt werde, wie ich auf die Idee gekommen bin, antworte ich: “Sie ist mir vom Himmel gefallen”. Denn genauso war es. Irgendwas oder irgendwer hat mir gesagt: “Katrin, mach dieses Spiel” und dem Impuls bin ich gefolgt. Ich bin mir sicher, auch dir fallen t├Ąglich unendliche Sachen “vom Himmel”. Die Frage ist, ob du bereit bist diese wahrzunehmen und ihnen Raum zu geben, sie Wirklichkeit werden zu lassen!

“Die Landkarte entspricht nicht der Landschaft”

Dieser Aussage k├Ânnen wahrscheinlich die meisten Menschen best├Ątigen. Wenn ich die Landkarte von einer Wanderroute in der Hand halte, dann entspricht dieses Bild nicht dem, was ich dann tats├Ąchlich vorfinde. Meiner Meinung nach gilt das gleiche auch f├╝r Landkarten, die wir von der Welt in unserem Kopf haben. Jeder hat eine andere Vorstellung von der Wirklichkeit, keine Vorstellung entspricht der Realit├Ąt. Das f├╝hrt dazu, dass ich heute kaum noch Diskussionen zu richtig und falsch f├╝hre und Gespr├Ąche daher viel gelassener angehen kann. Au├čerdem wei├č ich, dass mir die Landschaft m├Âglicherweise viel mehr zu bieten hat, als mir meine Landkarte im Kopf vorgaukelt.

“Die Welt ist ein Spiegel”

Auch diese Erkenntnis war eine ganz sch├Ân harte Nuss, die ich knacken durfte. Mein Umfeld ist lediglich ein Spiegel dessen, wie es in mir aussieht? Das kann nicht sein, habe ich lange gedacht. Doch dann habe ich genauer hingesehen und war verbl├╝fft: Wenn ich mich so richtig ├╝ber jemanden ├Ąrgere – und das kommt durchaus auch dann vor, wenn man sein Leben bewusst gestaltet – dann sp├╝re ich rein und versuche zu erkennen, was diesen ├ärger ausl├Âst. Denn der ├ärger entsteht in mir – und wird durch den Spiegel des anderen sichtbar. In diesem Artikel habe ich das Ph├Ąnomen n├Ąher beschrieben.

“Ich bin der wichtigste Mensch in meinem Leben”

Dieser Satz klingt auf den ersten Blick etwas egoistisch. Viele von uns wurden so erzogen, es immer allen Recht zu machen und die eigenen Bed├╝rfnisse zur├╝ckzustellen. Doch erst, wenn es mir selbst gut geht, kann ich auch anderen Gutes tun. Wenn ich also auf einer Feier eingeladen bin, es mir aber aus welchen Gr├╝nden auch immer nicht gut geht, dann sage ich ab. Nicht, weil ich nicht an der Feier teilnehmen m├Âchte, sondern weil ich mir mir selbst in dem Moment treu sein m├Âchte. Diese Sichtweise auf die Welt schenkt mir Entspannung und ich habe mehr Energie als fr├╝her. Au├čerdem empfinde ich es als sehr respektvoll, Dinge abzusagen, anstatt in schlechter Verfassung und aus einem Pflichtgef├╝hl heraus nur halbherzig teilzunehmen.

 

Vielleicht erkennst du dich in einigen Punkten wieder. Vielleicht scheinen dir manche Punkte verr├╝ckt. Bei dem Thema gibt es kein Richtig und kein Falsch. Jedes Weltbild ist richtig und falsch zu gleich.

Oftmals haben gerade Familienmitglieder v├Âllig unterschiedliche Vorstellungen von der Welt – und daher artet ein beSINNliches Weihnachtsfest oft in SINNlosen Streiterein. Vielleicht hast du Lust, deine SINNE in diesem Jahr f├╝r andere Sichtweisen zu ├Âffnen und somit ein bisschen Frieden zum Fest einzuladen.

Ich w├╝nsche dir wundervolle Feiertage.

Herzlichst, deine Katrin

 

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