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Dienstag habe ich darüber berichtet, dass ich aktuell ein 30 Tage Paleo Experiment durchführe, um zu sehen, wie diese Lebens- und Ernährungsweise auf meinen Körper wirkt. Heute möchte ich meine ersten Erfahrungen mit dir teilen.

Es schmeckt

Ich habe einige Paleo Rezepte ausprobiert und kann sagen: es schmeckt! Selbstgebackene Muffins sind schnell gemacht und ein schöner Snack für zwischendurch. Definitiv eine Alternative zum Käsebrot. Der Mandelmilchshake mit Avocado und Bananen hat meine Erwartungen übertroffen und stellt einen schönen Ersatz für meinen so geliebten Latte Macchiato am Morgen dar. Der Shake macht auch wirklich satt. Auch das erste Steak, dass ich mir in meinem Leben gebraten habe, war überraschend lecker. Ich habe immer gedacht, dass Fleisch schwer im Magen liegt. Tut es in meinem Magen definitiv nicht.

Die Umstellungszeit ermüdet – der Stoffwechsel stellt sich um

Montag und Dienstag habe ich nachmittags jeweils 2 Stunden geschlafen und lag abends trotzdem um 22h müde im Bett. Die Umstellung von Kohlenhydratverbrennung zu Fettverbrennung kostet meinen Körper doch mehr Energie, als ich erwartet hätte. Ich war neugierig zu verstehen, was in meinem Körper für Veränderungen vor sich gehen und habe in dem Buch ‘KörperWissen*‘ nachgelesen (S. 298ff): ‘Wenn man Kohlenhydrate weglässt, dann schlägt der Körper einen anderen Stoffwechselweg ein. Nach zwei kohlenhydratfreien Tagen verbrennt er mehr freie Fettsäuren und er stellt aus Eiweiß Zucker her. … Unser genetisches Programm kann niemals gleichzeitig Fett- und Kohlenhydrate verbrennen, da von Natur aus selten viel Fett und viele Kohlenhydrate zusammengepackt sind. Es werden immer erst die Kohlenhydrate verbrannt und erst, wenn keine mehr da sind, kommt die Fettverbrennung dran. Da wir fast den ganzen Tag Dinge mit Zucker essen, kommt diese häufig zu kurz.’

Bisher lag mir das Paleo Essen noch nicht schwer im Magen. Es scheint mir also gut zu tun, nicht mit einer Übermenge von Kohlenhydraten und Fetten – wie das beim Käsebrot der Fall ist – zeitgleich verarbeiten zu müssen.

Es macht Spaß und bereitet Momente der Vorfreude

Eine meiner im Eingangsartikel erwähnten Herausforderungen war das tägliche Kochen. Und ich darf feststellen – langsam macht es mir wieder richtig Freude, durch verschiedene Rezeptbücher zu schmökern, die Rezepte nach meinen Wünschen abzuändern und das zu essen, worauf ich Lust habe. In meinem Alltag habe ich mir häufig nicht die Zeit dafür genommen. Und wenn ich gemerkt habe, dass ich Hunger habe, habe ich zum erst Besten gegriffen, was mir in die Finger kam. Nächste Woche bin ich zum Beispiel 2 Tage auf einem Seminar. Mein Frühstück hätte ich mir noch zubereitet und mitgenommen. Aber spätestens beim Mittagessen wäre die Wahrscheinlichkeit sehr hoch gewesen, dass ich zum nächsten Bäcker flitze und mir ein belegtes Brötchen und ein Teilchen kaufe. Richtig sättigend und befriedigend ist das nicht. Jetzt freue ich mich schon heute auf einen Möhrensalat und das selbstgemachte Karottenbrot.

Mit Kokosöl und Mandelmilch habe ich auch schon 2 neue Zutaten kennengelernt, die bisher den Weg noch nicht in meine Küche gefunden haben. Als von Natur aus neugieriger Mensch macht es mir einfach Spaß, diese, für mich neuen Rezepte, auszuprobieren und nach Belieben abzuändern.

Erstes Fazit

Es macht mir Freude und tut mir gut, mich so bewusst mit meiner Ernährung auseinanderzusetzen. Eine gesteigertes körperliches Wohlbefinden oder eine “feuchtere” Haut kann ich noch nicht feststellen. Aber Geduld wird ja immer mehr zu meiner Stärke und es sind ja nicht umsonst 30 Tage und keine fünf 🙂 Insofern blicke ich weiterhin voller Vorfreude auf die nächsten Tage und werde nächste Woche wieder berichten.

Deine Katrin

Hier gehts weiter zu Teil 2 meiner Erfahrungen.

 

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