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Letzte Woche war ich mit einer Gruppe Jugendlicher, die ein freiwilliges soziales Jahr machen, auf Seminar. Das Thema war Yoga, Wahrnehmung und (Selbst-)Vertrauen. Die Teilnehmer haben sich angeregt darüber ausgetauscht, was Vertrauen für sie bedeutet und wie sie Selbstvertrauen aufbauen können. Die Ergebnisse möchte ich hier gerne mit Euch teilen, da ich die Diskussion als sehr wertvoll und bereichernd empfand. Auch wenn viele Punkte nicht neu waren, konnte ich mir einige Aspekte noch mal neu ins BewusstSein rufen.

Warum ist Selbstvertrauen wichtig?

  • Wenn man sich selbst nicht vertraut, wem soll man dann vertrauen? Andere können mir nicht vertrauen, wenn ich es selbst nicht tue.
  • Selbstvertrauen hilft, sich den eigenen Ängsten zu stellen
  • Mit Selbstvertrauen kann man seine eigenen Stärken besser wahrnehmen und seine Fähigkeiten voll einsetzen
  • Selbstvertrauen verhindert Stillstand im Leben, da man offener auf Neues eingehen kann
  • Es hilft, glücklich zu sein und ermöglicht Freiheit im Leben
  • Selbstvertrauen stärkt das Durchsetzungsvermögen. Man kraftvoller auftreten

Was braucht man, um sich selbst zu vertrauen und wie kann man Selbstvertrauen aufbauen?

  • Kennenlernen der eigenen Stärken und Schwächen sowie wertfrei Annahme. Ehrlichkeit mir selbst gegenüber
  • Möglichkeiten die eigenen Grenzen vorsichtig zu testen und auszubauen (=Erweiterung der Komfortzone)
  • Mut, sich den Ängsten zu stellen und möglicherweise um Unterstützung zu bitten
  • Zuspruch von Vertrauenspersonen im Umfeld sowie Akzeptanz und Toleranz von außen
  • Positive Menschen im Umfeld
  • Reflexionsvermögen und das Wissen, wie man mit vermeintlichen Niederlagen umgehen kann
  • Erfolgserlebnisse im Sport oder anderen Gebieten. Sich selbst etwas Gutes tun
  • Den Vergleich mit anderen vermeiden
  • Auf das eigene Gefühl hören und diesem Schritt für Schritt mehr Raum schenken

Was braucht man, um anderen zu vertrauen?

Dieser Punkt wurde besonders intensiv diskutiert. Einige waren der Meinung, dass man die andere Person intensiv kennen und das Vertrauen Schritt für Schritt aufbauen muss. Andere wiederum meinten, dass man auch Personen vertrauen kann, die man gar nicht kennt. Misstraut man beispielsweise dem Rettungsdienst im Notfall, kann das verheerende Konsequenzen haben.  Die Gruppe hat dann entschieden, in Basisvertrauen und tiefergehendes Vertrauen zu unterscheiden. Um Vertrauen zu anderen Menschen aufzubauen, können diese Aspekte unterstützen:

  • Sympathie
  • Vertrauen im Vorschuss: Vertraue ich der anderen Person, kann sie mir wiederum ein Stück mehr vertrauen, wodurch ich ihr wieder mehr vertrauen kann
  • Ein gewisses Maß an Bindung: Beziehung durch gemeinsame Erlebnisse, Offenheit und gegenseitige Unterstützung oder ein gemeinsames Ziel
  • Wissen, wie man selber tickt: einigen Menschen fällt es leichter anderen zu vertrauen als anderen
  • Ein vertrauensvolles Umfeld sowie eine Kultur, die Vertrauen fördern
  • Kommunikationsfähigkeit, um mich mit anderen Menschen austauschen zu können

Wie steht es um Dein Selbstvertrauen?! Wenn Du über diese Anregungen hinaus Wege finden möchtest, Dir selbst mehr zu Vertrauen, lass uns einen Termin vereinbaren. Ich freue mich auch über Deine ergänzenden Erfahrungen zu diesem Artikel. Du kannst Sie direkt an mich persönlich schicken oder als Kommentar auf dieser Seite veröffentlichen.