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Heute Abend wird die dritte Folge der neuen TV Show „Die Höhle der Löwen“ ausgestrahlt. In der Sendung haben Gründer und Unternehmer die Chance, fünf Investoren von ihrer Idee zu überzeugen. Für mich wird das ein ganz besonderer Abend – denn ich bin mit dem Kartenspiel dabei! In diesem Artikel möchte ich euch einen Blick hinter die Kulissen geben.

Die TV Show klopft an

Dank Herrn Pieck von der IHK Bonn-Rhein-Sieg habe ich mit dem Kartenspiel bei der Ideenbörse mitgemacht. „Zufälligerweise“ war am gleichen Abend das Produktionsteam der Höhle der Löwen anwesend. Ich habe das nicht weiter ernst genommen und die Mail mit den Kontaktdaten erst mal ignoriert. Meine Vorbehalte gegenüber Investoren waren groß: „Die wollen eh nur Geld machen“, „Menschlichkeit und Wertschätzung sind denen nicht wichtig“, „Was möchtest du denn mit denen über deine Idee reden“ waren Glaubenssätze, die sich in meinem Kopf getummelt haben. Und auch dem Fernsehen gegenüber bin ich äußerst kritisch eingestellt. „Das ist doch alles Show“, „Die wollen nur ihre Quoten“, „Als Mensch bist du denen völlig egal“ waren meine Gedanken. Doch die kleine Stimme in mir wurde immer lauter und da habe ich mir gedacht: Was soll schon passieren. Ich kann ja immer noch Nein sagen.

Kurz nachdem ich meine Unterlagen abgeschickt hatte, stand auch schon der Kameramann in der Wohnung, um ein Casting-Video zu drehen. Danach hieß es warten.

Soll ich oder soll ich nicht?

Die Zeit habe ich genutzt, um mir noch mal genau zu überlegen, ob ich das überhaupt alles möchte. Ich habe mir die amerikanische Version der Sendung angesehen und gemerkt, dass meine Vorurteile und Glaubenssätze etwas überzogen waren. Der Umgang mit den Gründern war im Vergleich zu anderen Casting Shows wertschätzend, das Feedback der Investoren wertvoll und die Chancen gigantisch. Und auch den Kontakt mit der Produktionsfirma habe ich als sehr positiv erlebt. Das Team war immer für mich und meine Fragen da. Außerdem hat es mich gereizt, eine neue Erfahrung zu machen, an der ich wachsen und vor allem viel Neues lernen konnte. Also habe ich Ja gesagt, als die finale Einladung zur Sendung kam.

Gefühlschaos par excellence

In den folgenden Wochen habe ich im Rekordtempo alle möglichen Gefühlszustände durchgemacht. Je mehr ich mich vorbereitet habe, desto mehr Fragen kamen auf. „Soll ich das wirklich tun? Was werden wohl die Spieler sagen? Was, wenn ich einen total peinlichen Auftritt hinlege, den über 1 Mio. Menschen sehen? Was werden meine Kunden sagen? Und was passiert, wenn ich das Geld tatsächlich bekomme? Möchte ich das überhaupt?“

Da sagte ein Freund zu mir: „Katrin – es geht gar nicht um das Ergebnis, sondern um den Prozess“. Dieser Satz hat mir wieder all das in Erinnerung gerufen, worüber ich hier blogge. Es ist ganz egal, was am Ende dabei heraus kommt. Mein Bauchgefühl sagt mir, dass ich das Richtige tue und darauf darf ich vertrauen.

Eigene Wege gehen

Also habe ich weiterhin auf meinen Bauch gehört. Nachdem ich stundenlang versucht hatte, meinen ersten Business Case zu rechnen und Plaungen aufzustellen, musste ich mir eingestehen: das Kartenspiel lässt sich nicht auf Zahlen herunterbrechen. Es musste also einen anderen Weg geben, die Investoren zu überzeugen: Ich wollte deren Seele berühren. Dank der Autobiografien und dem Internet konnte ich einen ganz guten Eindruck gewinnen, wer mir in der Show gegenüber sitzen würde. Am Ende meiner Recherche war ich mir sicher, dass zumindest zwei von ihnen ein offenes Ohr haben würden. Ob meine Vision dann auch zum Investitionsportfolio passen würde oder nicht, würde sich zeigen.

Das aufregendste Experiment meines Lebens

Und dann kam der Aufzeichnungstag. Ich war aufgeregter als jemals zuvor in meinem Leben. Schließlich würde neben den fünf Investoren auch das gesamte Produktionsteam vor Ort sein. Und am Ende würden über eine Millionen Menschen vor den Fernsehapparaten sitzen, um sich das Ergebnis anzusehen. Das war ein Komfortzonen-Erweiterungs-Projekt in Höchstform. Alles hat gekribbelt. Zur Entspannung habe ich den Vorabend mit einem Glas Wein gefeiert. Denn egal, wie es laufen würde – allein für die Vorbereitungszeit und die bis dahin gemachten Erfahrungen, hatte sich die Teilnahme schon gelohnt.

Über die Details der Sendung kann ich noch nichts verraten. Auf jeden Fall bleibt es auch für mich spannend und ich darf mich selbst überraschen lassen, was im Anschluss an die Sendung passieren wird. Ich halte euch auf dem Laufenden.

DANKE

Auf dem Weg hatte ich viele Zweifel, durfte oft über meinen Schatten springen und kellenweise Mut schöpfen. Ohne die Unterstützung von vielen Menschen, die mir in der Zeit zur Seite standen, hätte ich das nicht geschafft. Daher möchte ich von Herzen DANKE sagen. DANKE für euer Vertrauen und eure Impulse. DANKE für euer Da-Sein. DANKE für die Kommentare und Nachrichten auf Facebook, die liebevollen SMS und Anrufe, die seit dem ersten Ausstrahlungstermin hier eingehen. Und DANKE an das Produktionsteam, die Investoren und all die vielen Menschen, die darüber hinaus beteiligt sind. Ohne euren unermüdlichen Einsatz wäre diese Chance für mich und die vielen anderen Gründer und Unternehmer nicht möglich gewesen.

Wenn du neugierig bist – hier geht’s zur Sendung! Und falls du auch mit dem Gedanken spielst, deine Idee dort zu präsentieren – melde dich gern!

Herzlichst,

dein Katrin

P.S. Der Bonner General-Anzeiger hat heute auch schon über die Show berichtet. Hier gehts zum Artikel: http://www.general-anzeiger-bonn.de

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